Gender- und Nachhaltigkeitsaspekte in der Schulverpflegung

Gender - sprich das soziale Geschlecht - ist eine wesentliche gesellschaftsbildende Kategorie und hat auch Relevanz und Bedeutung im Bereich Ernährung und damit in der Verpflegung in öffentlichen Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung. Zum Thema Genderaspekte in der Gemeinschaftsverpflegung und Nachhaltigkeitsaspekte in der Jugendverpflegung - speziell in der schulischen Vollverpflegung für Jugendliche - lagen für Österreich keine Daten vor. Das Projekt leistete hier Pionierarbeit.

Projektziele:

  • Dokumentation des Forschungsstandes zu den Themenbereichen Gender, Nachhaltigkeit, Ernährung, Essverhalten und Verpflegung an Schulen/Internaten
  • Erhebungen zum Essverhalten von SchülerInnen, LehrerInnen, zur Organisation der Verpflegung, zu Partizipationsmöglichkeiten bei der Speiseplangestaltung sowie zu Gender- und Nachhaltigkeitsaspekten in der Schulverpflegung an sieben ausgewählten Schulen
  • Entwicklung von Empfehlungen zur Berücksichtigung von Gender- und Nachhaltigkeitsaspekten in der Verpflegung von SchülerInnen (Vollverpflegung, Mittagsverpflegung, Pausenverpflegung)

Das Projekt Gender- und Nachhaltigkeitsaspekte in der Schulverpflegung wurde vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, Abt. II / 3, beauftragt und wird im Rahmen einer Kooperation von Knoll & Szalai oeg und Kaiblinger & Zehetgruber OEG durchgeführt. Die Erarbeitung der wissenschaftliche Grundlagen sowie ein Gender Consulting während der Projektlaufzeit wurde von Knoll & Szalai oeg übernommen. Die Entwicklung der Fragebögen sowie die konkreten Erhebungen an sieben Schulstandorten wurde von gutessen consulting durchgeführt. Die Ergebnisse dieser beiden Projekte wurden in praxistauglichen Empfehlungen für die Schulverpflegung zusammengeführt im Leitfaden "Esskultur an Schulen - nachhaltig und gendergerecht gestalten".