Wiener Jause
Essen und Trinken an Volksschulen im 20. Wiener Gemeindebezirk
Mit Schuljahresbeginn 2010/11 hat das Projekt "Wiener Jause" für Volksschulkinder in Brigittenau gestartet. Dabei geht es um Gesundheitsförderung, die auf gesundes Essen und Trinken im Schulalltag setzt.
Das Projekt dauert drei Jahre und hat folgende Schwerpunkte: Wasser trinken, Einführung eines kostenlosen Schulfruchtprogrammes, gute Schuljause.
Warum Wasser trinken?
Durst macht müde, Wasser trinken macht munter. Wer ausreichend trinkt, kann besser denken und konzentrierter arbeiten. Die Empfehlung lautet daher mindestens einen halben Liter Wasser pro Schulvormittag trinken. Die Kinder werden daher in der Schule angehalten, ausreichend Wasser zu trinken. Mehr dazu hier.
Warum Schulobst?
Obst und Gemüse sind besonders gesund. Daher ist es wichtig, dass die Kinder ausreichend davon essen. Die Empfehlung lautet "5 am Tag" - das heißt, wir sollten 5 Portionen (Handvoll) Obst und Gemüse pro Tag essen. Mit dem Schulfruchtprogramm sollen den Kindern Apfel, Karotte & Co schmackhaft gemacht werden. Denn mit 1 bis 2 Portionen in der Schule ist das Tagesziel schon halb geschafft! Kostenloses Bio-Schulobst gibt es n allen PVolksschulen des Bezirks.
Warum eine gute Jause?
Wie aufmerksam Kinder in der Schule mitarbeiten können, hängt auch von der Jause ab. Für einen klaren Kopf und eine gute Denkleistung benötigt das Gehirn gesunde, stärkende "Kopfnahrung". Wurstsemmeln, Süßigkeiten, fettreiche Knabbereien spenden zwar kurzfristig Energie, machen aber schnell wieder müde. Powersnacks fürs Gehirn sind Obst, Gemüse, Milch- und Getreideprodukte - am besten mit Vollkornanteil. Im dritten Projektjahr wird die Schuljause Schwerpunkt sein.
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Das Wasserlogo erinnert alle SchülerInnen ans Trinken! Gewinnerin des Zeichenwettbewerbes: Theodora Branovacki, VS Engerthstraße
Am Weltwassertag starteten viele Schulen Aktionen. Am Foto: Wasserlabor in der VS Greiseneckergasse. Foto: WiG / Andrew Rinkhy

SchülerInnen der VS Engerthstraße mit Ihrem Schulfruchtkorb vom Biohof Adamah. Foto: PID/Schaub-Walzer
Presseecho
Das Projekt wird gefördert aus Mitteln der Wiener Gesundheitsförderung, des Fonds Gesundes Österreich und unterstützt durch den Stadtschulrat Wien.

